Peace and Reconciliation

Eine Reisegruppe von Christen und Muslimen aus Würzburg kamen gerade am Palmsonntag von einer achttägigen Studien- und Versöhnungsreise des Würzburger Nagelkreuzgemeinschaft zurück. Das intensive Programm führte nach Sarajevo, nach Mostar und nach Srebrenica. Der Gedanke der Fahrt ist im vergangenen Jahr entstanden, als die muslimische Gemeinde in Zellerau sich intensiv in die Versöhnungsarbeit mit einbrachte. Durch Gespräche und ein vertrauensvolles Miteinander möchten die Würzburger Wege finden, Wunden zu heilen und mitzuhelfen, dass Menschen und Völker in ihrer Vielfalt friedlich zusammenleben können. Wir werden sicherlich bald ausführlicher von den Erfahrungen berichten können!

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Rund 160 Jugendliche aus 18 Ländern haben sich bereits zur International Peace Academy der Stiftung Frauenkirche Dresden angemeldet. Auch Petrina Pekoe, die Repräsentantin der Nagelkreuzgemeinschaft in Südafrika, wird zum Treffen erwartet. Eingeladen sind junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Wer durch den Veranstalter einen Schlafplatz organisiert haben will, muss sich allerdings kurz nach Ostern, bis zum 23. April, verbindlich auf der website anmelden. Danach ist die Teilnahme auch möglich, aber die Organisation des Schlafplatzes kann nicht mehr garantiert werden und muss ggf, selber besorgt werden. Siehe www.peace-academy.de

Peace and Reconciliation

Auf der Vorstandssitzung unserer Gemeinschaft am 14. und 15. März lagen drei Bewerbungen um das Nagelkreuz vor, die der Vorstand alle drei begrüßt und der Kathedrale empfohlen hat: Die katholische St. Barabaragemeinde (Filialgemeinde von St. Benno) in München, die Stiftung Klosterkirche Petersberg bei Halle/Saale und in Sievershausen bei Hannover gemeinschaftlich an die St. Martinsgemeinde und die Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen e.V..

Peace and Reconciliation

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat Pfarrerin Cornelia Radeke-Engst zum 1. April 2014 auf die Pfarrstelle der Garnsionkirche in Potsdam berufen. Mit der Berufung stärkt die Landeskirche das geistliche Profil der Potsdamer Versöhnungsarbeit, die in einem der größten Kirchenbauprojekte der Gegenwart in Deutschland entstehen soll.
Wir wünschen Pfarrerin Radeke-Engst Gottes Segen für die neue Aufgabe und ein gutes Hineinwachsen in unsere Gemeinschaft.

Peace and Reconciliation

Auf dem 99. Deutschen Katholikentag in Regensburg gestaltet unsere Gemeinschaft

  • am Freitag, 30. Mai, 22.00 Uhr eine Meditationsfeier in der Dompfarrkirche Niedermünster
  • am Samstag, 31. Mai, 12.30 Uhr einen Ökumenischen Tauferinnerungsgottesdienst in der ev. Dreieinigkeitskirche, Am Ölberg
  • am Samstag, 31. Mai, 14.00 Uhr einen Workshop „Kein Himmelsgesäusel – Versöhnung konkret“ im Zentrum Ökumene, Mädchenrealschule Niedermünster, Alter Kornmarkt 5.

Außerdem wird am Freitag, 30. Mai um 12.30 Uhr ein Ökumenisches Stundengebet in der Dompfarrkirche Niedermünster gefeiert, bei dem unsere Gemeinschaft mit der Trägergruppe kooperiert und unser Versöhnungsgebet im Zentrum steht. Zu allen Veranstaltungen herzliche Einladung – wer weiß, dass er zum Katholikentag fahren wird, ist herzlich gebeten, sich bei uns zu melden.

Peace and Reconciliation

Bereits jetzt gibt es einen 19-minütigen Film, in dem die Kathedrale von Coventry gezeigt und von Dean John Witcombe vorgestellt wird, auf DVD – in englischer Sprache und mit englischen Untertiteln. Wer diesen Film ausleihen will, kann bei Jost Hasselhorn (jost.hasselhorn@gmx.de) nachfragen.

Im Moment verhandeln wir mit der Kathedrale, dass dieser Film in der zweiten Jahreshälfte auch mit deutschen Untertiteln produziert wird.  Informationen dazu sind ebenfalls bei Jost Hasselhorn erhältlich.

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Das Programm der International Peace Academy der Stiftung Frauenkirche DresdenAnfang Juni unter dem Thema Gewissensfreiheit – Riskier was! wird immer konkreter. Aus unserer Gemeinschaft wird es Workshops aus Coventry, aus der Stiftung Kreisau und aus Guntramsdorf/Österreich geben, unter den angemeldeten Teilnehmern sind auch junge Leute aus der Nagelkreuzgemeinschaft Nordamerika sowie Odessa/Ukraine – eventuell werden auch aus Kaliningrad/Russland Jugendliche kommen. Eingeladen sind junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren. Siehe www.peace-academy.de

Peace and Reconciliation

Zum 69. Jahrestag der Zerstörung in Pforzheim am 23. Februar 2014 haben sich über 20 Gruppen an dem Riesenpuzzle beteiligt, das einige Tage lang öffentlich auf dem Marktplatz vor dem Rathaus auf rund 100 Quadratmetern ausgelegt war.

Das Wandernagelkreuz wurde im Anschluss an die Gedenkfeier beim Ehrenkreuz der Großgrabstätte an die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Neulingen (Enzkreis) übergeben, die nun für ein Jahr die Verantwortung für dieses Kreuz übernimmt.

Am Abend hielt Dekanin Christiane Quincke eine Rede am ehemaligen Güterbahnhof, von wo badische Juden nach Gurs deportiert wurden, vor 400 Versammelten. Ihr Redebeitrag wurde in seiner gesellschaftspolitischen, ethischen und theologischen Differenziertheit von vielen Hörern ausdrücklich gewürdigt und gelobt, aber erfuhr auch Kritik, die zum großen Teil diffamierend war. Ein kurzer Ausschnitt aus der in Pforzheim viel diskutierten Rede:

„Menschen wurden deportiert und in den Tod geschickt, in die Todeslager des deutschen Reiches. Von diesem Platz aus! Pforzheimer und Pforzheimerinnen, alt und jung. Menschen wurden gejagt hier in Pforzheim. Pforzheim wurde schuldig. Unser Volk wurde schuldig. Auch die Kirchen. Menschen wurden hier gedemütigt, eingeschüchtert, erschossen. Die Synagoge wurde niedergebrannt. Weil es zum guten Ton gehörte, zwischen wertem und unwertem Leben zu unterscheiden. Weil es Volksmeinung war, dass es minderwertige Rassen gäbe, die man vernichten dürfe. Und weil es zu wenig Menschen gab, die dagegen aufgestanden sind. Und die, die es taten, wurden auch deportiert. Das alles geschah nicht versteckt und heimlich. Es war für jeden sichtbar. Und niemand kann und darf diese Tatsache heute ignorieren. Auch die menschenverachtenden Bomben am 23. Februar ändern nichts daran.“

Wer sich für den kompletten Text der Rede interessiert, kann ihn bei mir erhalten. – Roland Ganinger (info@nagelkreuzzentrum-pforzheim.de)

Peace and Reconciliation

In Magdeburg ist Pfarrer Stephan Hoenen (45 Jahre), bisher Salzwedel, als neuer Superintendent gewählt worden. Er wird am 13. April 2014 im Gottesdienst um 14.30h in der Paulskirche in sein neues Amt eingeführt. Wir wünschen ihm Gottes Segen und Inspiration, den Gedanken der Versöhnung in Magdeburg Platz zu geben.

Desmond Tutu ist Schirmherr der FORGIVENESS-Ausstellung

In einigen Nagelkreuzzentren war sie schon gewesen, die Ausstellung FORGIVENESS, die eine ganze Reihe beeindruckender Geschichten erzählt von Menschen, die Vergebung und Aussöhnung suchen. Die Ausstellung – unter der Schirmherrschaft von Desmond Tutu – macht nachdenklich über Gewalt und Gewaltverzicht, Erinnern und Vergeben.
Inzwischen kann man diese Ausstellung in deutscher Sprache (derzeit eingelagert in München) nur über das Londoner Büro besorgen: Rachel Bird, Tel: 00 44 (0) 20 7821 0035, rachel@theforgivenessproject.com.
Laut Angaben des Londoner Büros wird man mit Kosten von 500 Euro bei einer Woche Ausleihe bzw. 800 Euro für zwei Wochen zu rechnen haben, plus einen Transport der Tafeln. Sie machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass Antragsteller mit wenigen Finanzmitteln auch einen Sonder-Rabatt eingeräumt bekommen können.