Ein Treffen der deutschen Nagelkreuzgemeinschaft Region Bayern findet am kommenden Samstag, den 6. April, statt. Um 10 Uhr beginnt es in Leipheim an der Donau, und endet am späten Nachmittag im Nagelkreuzzentrum in der Günzburger Hofkirche. Eingeladen sind alle, die sich an einer ökumenischen, internationalen Versöhnungsarbeit beteiligen wollen.

„Angesichts des ständigen Wachstums der deutschen Nagelkreuzgemeinschaft hat man vor etwa zehn Jahren angefangen, neben den bundesweiten Treffen des Vereins jährliche regionale Treffen anzuregen. Sie sind auch für Nichtmitglieder offen“, erklärt Jost Hasselhorn, Schriftführer des Vereins Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland. „Die Treffen dienen vor allem dem persönlichen Bekanntwerden untereinander und dem Austausch über aktuelle Erfahrungen“, berichtet er. Da Versöhnung immer vor Ort zu suchen ist, geht es in Leipheim auch um die Wahrnehmung des Ortes: das Heimatmuseum „Blaue Ente“ und die evangelisch-lutherische und die römisch­katholische Kirchgemeinde Leipheim werden miteinander aufgesucht und erkundet. Am Nachmittag werden in verschiedenen Workshops Aspekte der Versöhnungsarbeit praxisnah beleuchtet, um dann in der Hofkirche Günzburg um 17.00 Uhr das Treffen mit dem dortigen Nagelkreuz und dem Versöhnungsgebet zu beenden.

Angemeldet haben sich bereits Teilnehmer aus Dachau, Günzburg, Lagerlechfeld, München, Neuendettelsau, Ottobeuren und Würzburg sowie internationale Gäste aus der Versöhnungsarbeit in Österreich und in Pakistan.

Walter Elsner als Mitglied des bundesweiten Leitungskreises vertritt die deutsche Nagelkreuzgemeinschaft. Bei ihm kann man sich auch noch zum Treffen anmelden!

Hintergrund:
Die Internationale Nagelkreuzgemeinschaft ist eine Bewegung für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung. Ausgangsort ist das britische Coventry: Die Innenstadt und die dortige Kathedrale wurden von deutschen Bombern im Zweiten Weltkrieg zerstört. Aus Nägeln in den Trümmern wurde das erste Nagelkreuz geformt. Unter diesem Zeichen entwickelte sich eine weltweit aktive christliche Gemeinschaft, die sich ökumenisch für Verständigung zwischen Menschen verschiedener Nationen und Religionen einsetzt. Weltweit gibt es über 200 Nagelkreuzzentren. Ihre Ziele: die Wunden der Geschichte heilen, mit Differenzen leben lernen sowie an einer Kultur des Friedens arbeiten. 1991 wurde in Dresden der Verein Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland e. V. gegründet. Inzwischen gehören bundesweit rund 180 Einzelpersonen sowie 70 Gemeinden, Tagungshäuser, Schulen und andere Orte dazu. Die deutsche Nagelkreuzgemeinschaft gliedert sich in die Regionen Nord, Westen, Mitte, Berlin, Südwesten und Bayern.

Weitere Hinweise im Internet: www.nagelkreuz.org
Bei Rückfragen: Walter Elsner, 0049 176 87 52 96 52

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